Im Alter wohnen
Aufgrund der demografischen Entwicklung steigt der Bedarf an seniorengerechtem Wohnen stetig. - Dabei gibt es mittlerweile mehr Wohnformen als das Senioren- oder Altersheim. Mittlerweile gibt es Wohnkonzepte, in denen Senioren bis Pflegestufe III bei soviel Hilfe wie nötig und soviel Selbständigkeit wie möglich leben können. Zum seniorengerechten Wohnen gehört vor allem eine barrierefreie Bauweise. Barrierefrei bedeutet, dass es keine Stufen gibt, dass Geräte und Arbeitshöhen in genormten Höhen angebracht werden und dass Hilfen zum Festhalten z. B. in der Dusche oder der Toilette angebracht werden. Manche Menschen möchten sich nicht von Ihrem zu Hause trennen und bauen Ihr Haus entsprechend um. Andere ziehen in Vorrichtungen, die speziell für Senioren konzipiert sind. "Betreutes Wohnen", Seniorenstifte oder Residenzen sind immer weiter verbreitet. Meistens gibt es hier direkt im Haus eine Notrufstation, die rund um die Uhr besetzt ist. Es wird darauf geachtet, dass die Menschen hier am Leben teilhaben können, eine gute Infrastruktur gegeben ist und einige bieten auch Wellness, Pflege und viele weitere speziell auf die Bedürfnisse älterer Menschen abgestimmte Maßnahmen an. Mittlerweile können diese Institutionen sich vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales "auszeichnen" lassen. Hier wird nach streng vorgebenen Kriterien beurteilt, ob ein Wohnhaus alle erforderlichen Punkte für Betreutes Wohnen erfüllen. Dieses Qualitätssiegel haben zwar noch nicht viele Einrichtungen, aber der Trend, diese zu erwerben steigt, denn aufgrund der Vielzahl von Angeboten für Betreutes Wohnen kann diese Auszeichnung ein entscheidendes Qualitätskriterium bei der Wahl des Wohnsitzes sein.
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