Ostern und Frühlingserwachen
Ostern ist ein christliches Fest, welches sich auf die Auferstehung von Jesu Christi bezieht. Nach dem neuen Testament geschah dies drei Tage nach der Kreuzigung von Jesus. Dieser Tag kennzeichnet das Hochfest der katholischen Kirche. Ostern ist für viele Gläubige das wichtigste Fest, da Jesus den Tod besiegt und den Menschen somit ein Leben nach dem Tod ermöglicht hat. Der Name Ostern stammt aus dem germanischen Kontext. Viele Osterbräuche haben sich aus nicht-christlichen Traditionen entwickelt. In Deutschland hat sich insbesondere der Brauch entwickelt, dass bunt bemalte Ostereier versteckt werden und die Kinder nach diesen suchen müssen. In diesem Zusammenhang hat sich auch die Figur des Osterhasen als sinnbildlicher Eierbote im Laufe der Jahre etabliert. In der Esskultur hat sich insbesondere der Verzehr von Kuchen in Form von Hasen, Kaninchen oder Lämmern zu Ostern durchgesetzt. Das Backen von Kuchenlämmern besitzt einen historischen Hintergrund, denn Jesus wird in der kirchlichen Liturgie als Lamm bezeichnet, diese Bezeichnung hat sich in das Osterfest eingebürgert. Ostern läutet das Erwachen des Frühlings ein, weshalb traditionell Osterfeuer zur Vertreibung des Winter und böser Dämonen entzündet werden.
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