Faszinierende Natur Auf den ersten Blick könnten sie kaum unterschiedlicher sein: die Wüsten und Urwälder unserer Erde. Das Gesicht einer Wüste ist steinig oder salzig, von Sanddünen oder von Eis bedeckt. Ihr Charakteristikum ist das Fehlen von Vegetation, sei es, weil es dort zu trocken oder zu kalt ist. Ganz anders sieht es im tropischen Regenwald aus. Im Dschungel herrscht das ganze Jahr über dampfige Schwüle. Ein schier undurchdringliches Dickicht aus Pflanzen lässt kaum einen Sonnenstrahl durch. Bis zu 50 Meter hoch wuchern die Urwaldriesen, in ihren Wipfeln entfaltet sich ein eigener Lebensraum. Dort ist das Reich der Affen und Vögel, der Schlangen und Insekten. Sogar Frösche und Skorpione sind hier zu Hause. Doch auch die Wüste lebt. Viele Tiere und Pflanzen haben sich an diese Welt ohne Nass angepasst. Kakteen speichern das Wasser in ihrem dicken Stamm, Schlangen decken ihren Feuchtigkeitsbedarf aus dem Fleisch ihrer Beute. Die amerikanische Känguru-Ratte ernährt sich von Sämereien und überlebt zur Not auch ohne zu trinken. In der staubigen Schale der Wüste verbergen sich die Samen einjähriger Pflanzen. Nach einem der seltenen Regenschauer erwachen sie zum Leben und zartes Grün bedeckt innerhalb kurzer Zeit den Boden, gefolgt von Blüten in vielerlei Farben. Die Schönheit und Einzigartigkeit dieser Lebensräume ist faszinierend. Sie zu erhalten, ist in der heutigen Zeit zu einer der größten Aufgaben der Menschheit geworden. |